Daumen
thumb|250px|Daumen Der Daumen (lat.: "Pollex") ist Teil der Hand. Er ist der kürzeste Finger.
Er besteht nur aus zwei anstatt drei Fingerknochen. Er nimmt unter den Fingern aufgrund seiner anderen Bewegungsmöglichkeiten eine Sonderstellung ein. Mit dem Daumen kann man einen Gegendruck gegen die anderen Finger ausüben, was Grundlage der Greiffunktion ist vgl Opposition (Daumen). Auch die für die Bewegung und Empfindlichkeit des Daumens verantwortlichen Hirnareale sind deutlich größer als die der anderen Finger. Der Daumenfingernagel wächst am langsamsten von allen und rollt sich, wenn man ihn lang genug wachsen lässt, zu einer Spirale zusammen.
Wortherkunft
Im Germanischen wurde der Daumen, "Dume" oder "Dumo" genant. Dies bedeutete so viel wie "besonders starker und robuster Mensch". Da der Daumen der stärkste und dickste Finger der Hand ist erhielt er diesen Namen. Aus "Dume" oder "Dumo" wurde mit der Zeit das deutsche Wort "Daumen".
Ausdrücke
Wegen der Besonderheit des Daumens unter den menschlichen Fingern haben sich zahlreiche Ausdrücke mit dem Daumen gebildet:
- Die Daumenregel
- Grüner Daumen für Menschen mit Geschick im Umgang mit Pflanzen
- Daumen drücken, wenn man jemand den guten Ausgang einer Unternehmung wünscht
- Daumen drehen als Ausdruck der Langeweile
Eine besondere Symbolik wird auch von der besonderen Funktion fürs Greifen abgeleitet: den Daumen drauf haben. Kategorie:Anatomie
