Degen
Dieser Artikel behandelt die Waffe namens Degen. Für weitere Begriffe dieses Namens, siehe Degen (Begriffsklärung).
thumb|280px|Sportdegen
Bei einem Degen (ostfranzösisch degue = langer Dolch des Mittelalters) handelt es sich um eine Hieb- und Stichwaffe mit einer langen, schmalen, elastischen und geraden Klinge. Er entwickelte sich um 1500 aus dem Schwert der Ritter, und war nicht nur beim Militär, sondern auch bei reichen Bürgern und Adeligen weit verbreitet.Außerdem wurde er von Anfang an zum Fechten verwendet.
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Degen nur noch von den Offizieren und der schweren Kavallerie (Pallasch) getragen. Auch heute noch gibt es in verschiedenen Armeen, Militärakademien und Ausgehuniformen entsprechende Degen.
Das Degenfechten ist heute eine Diszplin des Sportfechtens. Hierbei kann anders als in den anderen Waffengattungen (Florett, Säbel) der ganze Körper getroffen werden. Die Klinge ist auch hier mit Griff 110 cm lang, wobei Griff und Glocke zwischen 18 und 20 cm einnehmen. Die gesamte Waffe wiegt höchstens 770 g.
Neben dem Sportfechten wird das Bühnenfechten immer populärer.
Siehe auch
1900: Ramón Fonst | 1904: Ramón Fonst | 1908: Gaston Alibert | 1912: Paul Auspach | 1920: Armand Massard | 1924: Charles Delporte | 1928: Lucien Gaudin | 1932: Gian Carlo Cornaggia-Medici | 1936: Franco Riccardi | 1948: Luigi Cantone | 1952: Edoardo Mangiarotti | 1956: Carlo Pavesi | 1960: Giuseppe Delfino | 1964: Grigori Kriss | 1968: Gyözö Kulcsár | 1972: Csaba Fenyvesi | 1976: Alexander Pusch | 1980: Johan Harmenberg | 1984: Philippe Boisse | 1988: Arnd Schmitt | 1992: Eric Srecki | 1996: Alexander Beketow | 2000: Pawel Kolobkow | 2004: Marcel Fischer
