Delbrück

Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Delbrück in Westfalen. Zu weiteren Bedeutungen, insbesondere Personen mit dem Namen Delbrück, siehe Delbrück (Begriffsklärung).


Wappen Karte
140px|Wappen fehlt
Wappenabbildung auf ngw.nl
140px|Deutschlandkarte, Position von Delbrück hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Regierungsbezirk Detmold
Kreis: Kreis Paderborn
Fläche: 157,26 km²
Einwohner: 29.846 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte: 190 Einwohner je km²
Höhe: 77 - 114 m ü. NN
Postleitzahl: 33129
Vorwahl: 0 52 50
Geografische Lage: 51° 46' n. Br.
8° 34' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: PB
Gemeindekennzahl: 05 7 74 020
Stadtgliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Lange Straße 41
33129 Delbrück
Website: www.stadt-delbrueck.de
E-Mail-Adresse: info@stadt-delbrueck.de
Politik
Bürgermeister: Robert Oelsmeier CDU

Delbrück ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, und mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Paderborn. Sie ist Namensgeberin des Delbrücker Landes.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Eine der ältesten Urkunden über Delbrück entstand 1219. Delbrück wurde 1410 eingeäschert, wegen eines Streites zwischen dem Fürstbischof von Paderborn und dem Erzbischof von Köln.

1604 plünderten spanische Söldner das Delbrücker Land und ermordeten einen großen Teil der Bevölkerung. Delbrück wurde 1802 am Ende der Herrschaft des Fürstbischofs von Paderborn preußisch. 1808 wurde Delbrück unter der Herrschaft Napoleons in sechs Kommunen aufgeteilt. Langsam erfolgten Ausbauten von Straßen, Eisenbahnlinien (z. B. Verbindung Wiedenbrück-Sennelager) und der Anschluss an das Elektrizitätswerk bis 1912.

1975 erfolgte die Eingemeindung der Gemeinden Anreppen, Bentfeld und Boke aus dem Altkreis Büren.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wahrzeichen der Stadt ist der schiefe Kirchturm. Es geht das Gerücht um, dass sich der Erbauer nach der Fertigstellung erhängt hat, weil er die Schmach über den schiefen Turm nicht ertragen konnte.

Ein bekanntes Fest der Delbrücker ist der Katharinenmarkt. Dort gibt es über 4 Tage verteilt einen großen Bauernmarkt und eine Kirmes, außerdem stellen sich die Betriebe auf der Wirtschaftsschau vor.

Delbrück ist die Karnevalshochburg Ostwestfalens. Das traditionelle Kranzreiten, der Kinderumzug und der große Rosenmontagszug locken jährlich zehntausende Zuschauer in die Stadt.

Politik

Rat der Stadt Delbrück

Der Rat der Stadt Delbrück hat gegenwärtig 38 Mitglieder, die sich aufgrund der Kommunalwahl von 2004 auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen:

Die nächste Kommunalwahl findet 2009 statt.

Bürgermeister

Robert Oelsmeier (CDU)

Stadtgliederung

Zu Delbrück gehören die folgenden Dörfer: Anreppen, Bentfeld, Boke, Lippling, Nordhagen, Ostenland, Schöning, Steinhorst, Sudhagen und Westenholz, die untereinander durch Buslinien gut erreichbar sind.

Freizeit und Bildung

Delbrück wird oft 'das Radlerparadies von Ostwestfalen' genannt. Außerdem bietet Delbrück viele Freizeitmöglichkeiten, zum Beispiel das reichhaltiges Programm der Stadthalle. Dort treten unter anderm Stars wie Yvonne Catterfeld, Udo Jürgens, Rüdiger Hoffmann, Reinhard Mey, Dieter Nuhr, Kaya Yanar und Hape Kerkeling auf.

In Delbrück gibt es ein großes Vereinsleben, z. B. Musik-, Sport-, Schützen- und Karnevalsvereine. Es gibt ein Hallenbad und eine Dreichfachturnhalle. Außerdem gibt es ein großes Angebot von Gaststätten, Hotels und Geschäften. Für Bildung ist in den Grundschulen, Hauptschulen, Realschule, Gymnasium und Sonderschule gesorgt. Hinzu kommen Abendkurse in der Volkshochschule.

Weblinks



See also: Delbrück, 1219, 1410, 1604, 1802, 1808, 1912, 1975