Denkmal
[[Bild:Denkmal-Schild Deutschland.jpg|thumb|180px|Denkmalschild nach der ]] Als Denkmal wird ein Monument, eine größere plastische Darstellung oder ein sonstiges Objekt bezeichnet, das zur Erinnerung an eine Person oder ein Ereignis dient.
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Drei Hauptklassen von Denkmalen
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Denkmal im engeren Sinne: Kriegerdenkmal
thumb|Kulturdenkmal: Der Hadrianswall bei Greenhead thumb|Naturdenkmal: St.Wolfgangseiche bei Regensburg Der Begriff beinhaltet verschiedene Bedeutungen:
- Denkmale im engeren Sinne: künstlerisch gestaltete Objekte, die mit dem Ziel geschaffen wurden, an ein Ereignis, einen Brauch, einen Menschen oder eine Gruppe über die Zeiten hinweg öffentlich zu erinnern (siehe Mahnmal, Grabmal, Statue, Kriegerdenkmal, Liste der Denkmäler für die Opfer des Nationalsozialismus).
- Kulturdenkmale: Gegenstände, Bauten oder Reste von beiden, die durch ihren günstigen Standort oder eher zufällig die Zeiten überdauert haben und nun Quellen und Zeugnisse menschlicher Geschichte und Entwicklung sind. An ihrer Erhaltung besteht oft ein öffentliches Interesse, welches durch den Denkmalschutz gewährleistet wird. In Deutschland werden diese Kulturdenkmale in der Denkmalliste erfasst, in anderen Ländern gibt es vergleichbare Einrichtungen (siehe dazu: Kulturdenkmal).
- Naturdenkmale: unter Naturschutz stehende Landschaftselemente, wertvolle Höhlen, alte oder seltene Bäume, artenreiche Natur (wie die Himmelswiese, und ähnliches.
- Denkmal im Denkmal: dazu zählen Objekte, die Bestandteile größerer Einheiten sind. Am häufigsten sind
- Inschriften für Personen oder Ereignisse im Fuß oder auf der Rückseite größerer Denkmale. So verweist Friedrichs Reiterdenkmal von 1751 auf mehrere von ihm speziell geschätzte Politiker und Wissenschafter, unter anderem auf Maupertuis
- Bedeutende Einzel-Figuren im Umfeld von Denkmalanlagen - z.B. die 4 Generäle rings um Maria Theresia beim Wiener Kunsthistorischen Museum
- Kleine Bestandteile umfassender Bodendenkmale - wie etwa künstlerisch wertvolle Grabbeigaben.
Spezielle Denkmalbegriffe
- Ein Bodendenkmal kann ein Kulturdenkmal sein, wenn der Erhalt im öffentlichen Interesse liegt. Sie tauchen meist bei Bauvorhaben auf, die dann für Notgrabung unterbrochen werden.
- Ein Industriedenkmal kann ein Kulturdenkmal sein, wenn der Erhalt im öffentlichen Interesse liegt. Meist sind es Anlagen, die die industrielle Geschichte einer Region (z.B. Ruhrgebiet, Eisenwurzen) widerspiegeln.
Siehe auch
Literatur
- Scharf, Helmut: Kleine Kunstgeschichte des deutschen Denkmals, Darmstadt 1984, ISBN 3-5340-9548-0
Weblinks
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