Deutsche Emissionshandelsstelle
Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) ist die im Umweltbundesamt (UBA) in Berlin zuständige nationale Stelle zum Emissionsrechtehandel. Wesentliche Aufgaben der DEHSt sind die Zuteilung und Ausgabe der Emissionsberechtigungen, Überwachungs- und Steuerungsaufgaben, die Führung des Nationalen Registers sowie die nationale und internationale Berichterstattung.
Im Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG) vom 8. Juli 2004 ist eine zuständige Behörde vorgesehen, die alle sich aus dem Treibhausgas-Emissionshandel ergebenden Aspekte verwaltet. Die DEHSt ist als "Fachbereich Emissionshandel" im UBA eingerichtet und die zentrale Anlaufstelle für die Unternehmen der deutschen Wirtschaft, deren Anlagen dem EU-Emissionsrechtehandel unterliegen. Darüber hinaus ist sie Kontaktstelle für das Bundesumweltministerium, für die Bundesländer (insbesondere die zuständigen Landes-Immissionsschutzbehörden), für externe Handelsplattformen und weitere Dienstleister.
Darüber hinaus funktioniert die DEHSt als eine Art Grundbuchamt. Jede natürliche oder juristische Person, die ab 2005 mit den Emissionsberechtigungen handeln will, erhält hier ein elektronisches Konto zur Verbuchung der Transaktionen. Dazu entsteht ein so genanntes Nationales Emissions-handelsregister, das mit einer Zentrale für die EU und allen Mitgliedstaaten zusammen arbeitet.
