Deutschland. Ein Wintermärchen
Deutschland. Ein Wintermärchen ist ein Gedichtband des deutschen Autors Heinrich Heine, der einen großen Teil seines Lebens im französischen Exil verbracht hat und in seinem Werk die Rückkehr aus ebendiesem nach Deutschland, im Jahre 1843, schildert. Er verbindet eine sehr poetische Sprache mit schneidender, ironischer Kritik an den damaligen Zuständen in seiner Heimat. So bezaubert dieses Werk einerseits durch die Leichtigkeit und Poesie, mit der Heine die deutsche Sprache anwendet und andererseits durch die treffende Kritik an damaligen Missständen. So kritisiert er vor allem den den Militarismus, Antisemitismus und deutschen Chauvinismus, besonders den Franzosen gegenüber, wobei er sich selbst als Patrioten bezeichnet, der Deutschland liebt, was auch einen großen Einfluss auf sein Werk hat. So sieht sich Heine nicht als Feind Deutschlands, sondern als Kritiker aus Vaterlandsliebe. Trotzdem wurde Deutschland. Ein Wintermärchen in Preußen verboten, da es den Zensurbehörden zu viel Kritik z.B. am preußischen König beinhaltete. In anderen Teilen Deutschlands war es zwar erhältlich, doch musste Heine es kürzen und umschreiben, um Gnade bei den Zensoren finden zu können. Deutschland. Ein Wintermärchen zählt, wohl zu Recht, zu den herausragendsten Werken der deutschen Poesie und sei jedem interessierten Leser als Einstieg in Heines Oeuvre ans Herz gelegt.
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