Wahrsagerei

Wahrsagerei bezeichnet allgemein die vermeintliche Fähigkeit, die Zukunft vorherzusehen. Die Wahrsagekunst bezeichnet man auch als Mantik. [[Bild:Meister der tiburtinischen Sibylle 001.jpg|thumb|250px|Die Sibylle von Tibur, die dem Kaiser Augustus weissagt (mittelalterliche Darstellung, 1480-1485)]] [[Bild:Michail Alexandrowitsch Wrubel 001.jpg|thumb|Michail Alexandrowitsch Wrubel: Die Wahrsagerin, 1895]] Im Laufe der Zeit haben sich verschiedenste Methoden entwickelt, die Zukunft vorherzusehen. Von wissenschaftlichem Gesichtspunkt aus darf die Wahrsagerei als unzulänglich bzw. Aberglaube gelten, da keine Methode wirklich funktioniert. Dies wird für das Jahr 2003 zum Beispiel durch die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. anhand von Vorhersagen "prominenter" Wahrsager bewiesen [1]. Um sicherzustellen, dass eine Vorhersage zutrifft, bedienen sich Wahrsager oft dem cold reading sowie dem sogenannten Barnum-Effekt.

Schon in früher Zeit entwickelten sich mehrere sehr beliebte Methoden:

Später kam noch z.B. das Handlesen, Kartenlesen (vgl. Tarot), die Kaffeesatzleserei und Kristallomantie hinzu. Weitere historische Formen sind die:

Im Buch „The Concise Lexicon of the Occult” ( ISBN 0806511915 ) sind insgesamt 93 verschiedene Methoden der Weissagung aufgeführt.

Eine Auswahl dieser findet sich in der Liste der Weissagungstechniken.

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See also: Wahrsagerei, 2003, Aberglaube, Astrologie, Augur, Auspizien, Barnum-Effekt, Bleigießen, Bolivien