Dialektologie
Die Dialektologie ist ein Teilgebiet der Sprachwissenschaft, das sich mit Sprachvariation im Raum beschäftigt. Ihr Gegenstand sind die Dialekte. Oft wird die Dialektologie zur Soziolinguistik gerechnet. Zur Veranschaulichung werden oft Dialektatlanten erstellt, die das Vorkommen von dialektalen Wörtern und Ausdrücken auf Landkarten verzeichnen.
Bekannte Dialektologen des Deutschen im 20. Jh. sind u.a.:
- Albert Bachmann
- Werner Besch
- Walter Haas
- Rudolf Hotzenköcherle
- Ulrich Knoop
- Werner König
- Konrad Kunze
- Walther Mitzka
- Arno Ruoff
- Viktor Schirmunski
- Robert Schläpfer
- Stefan Sonderegger
- Rudolf Trüb
- Peter Wiesinger
- Paul Zinsli
Literatur
- Dialektologie: ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung. 2 Halbbde. Hrsg. von Werner Besch ... [et al.]. Berlin[-West]; New York (N.Y.): Walter de Gruyter, 1982-1983
- Csaba Földes: Deutsch als Sprache mit mehrfacher Regionalität: Die diatopische Variationsbreite. In: Muttersprache 112 (2002) 3, S. 225-239
