Diamantrahmen
Der um 1885 entwickelte Diamantrahmen ist die am häufigsten vorkommende Rahmenform bei Fahrrädern. Seinen Namen erhielt er, da seine Form einem geschliffenen Diamanten ähnelt. Er besteht aus einem Dreieck, gebildet durch Sitzstrebe, Kettenstrebe und Sitzrohr, sowie einem Trapez, das durch das Oberrohr, das Sitzrohr, dem Unterrohr und dem Steuerrohr gebildet wird.
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Darstellung eines Diamantrahmens
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Verschiedene Längenmaße eines Diamantrahmens
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Die wichtigsten Winkelmaße eines Diamantrahmens
Aufgrund seiner nahezu optimalen Eigenschaften, gute Steifigkeit bei geringem Gewicht, wird er mit Abwandlungen auch bei aktuellen Fahrrädern verwendet. Diese Abwandlungen sind im einzelnen:
- Ein abfallendes Oberrohr (Sloping-Rahmen), ist bei Mountainbikes schon länger Standard und wird in letzter Zeit auch bei Rennrädern verwendet. Das eingesparte Material spart Gewicht, der kleinere Rahmen ist steifer und erhöht die Bewegungsfreiheit beim Fahren.
- Hochgezogene Kettenstreben (Elevated Chainstays) erlauben es, das Hinterrad weiter nach vorne zu platzieren, was sich positiv auf die Fahrdynamik auswirkt.
- Größere Durchmesser des Ober- und Unterrohres sind aufgrund der geringeren Stabilität von Leichtbaumaterialien wie Aluminium notwendig.
