Die Brücke

Dieser Artikel behandelt die Künstlergruppe. Für andere Entitäten mit dem Namen „Die Brücke" siehe Die Brücke (Begriffsklärung).


Die expressionistische Künstlergruppe Die Brücke (oft auch nur "Brücke" genannt) wurde am 7. Juni 1905 in Dresden von den vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gegründet.

1906 schlossen sich u.a. Max Pechstein und Emil Nolde an. Im Jahr 1910 kam Otto Mueller und ein Jahr später Bohumil Kubista hinzu.

Nachdem "Die Brücke" 1911 nach Berlin umzog, löste sie sich 1913 infolge interner Streitigkeiten auf.

1967 wurde das Brücke-Museum Berlin eröffnet. thumb|Otto Müller: Zwei Mädchen im Grünen

Merkmale

Anders als der Fauvismus betonten die Brücke-Maler nicht die malerische Form und die Bildkomposition, sondern die seelisch-psychischen Momente und die damit verbundene Erkenntnis oder Vermutung über den Kern der Dinge. Dabei wandten sie sich vom Menschenbild des 19. Jahrhunderts ab und malten auch Tabu-Themen, denn sie wollten ihre Mitmenschen aufrütteln und beunruhigen. Daraus resultieren einige wesentliche Merkmale:

Weblinks

See also: Die Brücke, 1905, 1906, 1910, 1911, 1913, 1967, 7. Juni, Architektur, Berlin