Die lustige Witwe
Die lustige Witwe ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár. Das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein nach Henry Meilhacs Lustspiel L'attaché d'ambassade (1861). Die Uraufführung fand 1905 in Wien statt. Die Spieldauer der Operette beträgt zweidreiviertel Stunden und handelt in Paris.
Es ist ein heiteres Verwirrspiel um einen Baron und eine Sängerin im Paris des 19. Jahrhunderts, ganz im Stil der typischen Lehár-Operetten. Mit dem Königreich auf dem Balkan, woher die "Lustige Witwe" stammt, ist das Königreich Montenegro gemeint.
Die lustige Witwe ist Lehárs erfolgreichste und bekannteste Operette. Zwischen 1905 und 1948, dem Todesjahr des Komponisten, wurde sie weltweit über 300.000 mal aufgeführt.
Personen
- Mirko Zeta, der Baron (Bass)
- Valencienne, Mirko Zetas Frau (Sopran)
- Danilo Danilowitsch, der Graf (Tenor)
- Hanna Glawari (Sopran)
- Camille de Rosilon(Tenor)
- Njegus (Tenor)
lustige Witwe, die
1907 wurde "Mitislaw der Moderne" (Text: Fritz Grünbaum und Robert Bodanzky; Musik: Franz Lehár) im Kabarett "Hölle" uraufgeführt. "Mitislaw der Moderne" ist eine Art Remake oder eine Parodie der Lustigen Witwe, basierend auf dem Grisettenakt. Erschienen im Glockenverlag. Die Handlung dreht sich um Prinz Mitislaw, der in dem Balkanstaat Benzinien eine erotische Diktatur errichtet.
Personen: Prinz Mitislaw von Benzinien Graf Jerzabinka, Kanzler von Benzinien Tina, seine Frau Amaranth, Prinzessin von Odolien Acht Diener Acht Tänzerinnen
Verfilmungen
Die lustige Witwe wurde auch mehrfach verfilmt, zum Beispiel von Erich von Stroheim und Ernst Lubitsch.
