Die Räuber vom Liang Schang Moor
Die Räuber vom Liang Schan Moor ist ein chinesisches Volksbuch aus dem 13. Jahrhundert. Die Erzählung geißelt Unterdrückung, Korruption und Misswirtschaft und schildert in Form einer spannenden Abenteuergeschichte die Rebellion einer Gruppe legendärer Geächteter, die den Reichen nehmen und den Armen geben.
Neben Der Traum der roten Kammer und Kin Ping Meh ist dieses Buch einer der bedeutendsten Romane der chinesischen Literatur (Romane sind in China weniger angesehen als Lyrik).
Der chinesische Titel lautet Shuihuzhuan 水滸傳 - 'Wasserufergeschichte'. Die Verfasserschaft wird Shi Nai'an 施耐庵 und Luo Guanzhong 羅貫中 zugeschrieben. Das Buch wurde von Franz Kuhn ins Deutsche übertragen.
Der Roman wird zu den vier klassischen Romanen gezählt.
| Inhaltsverzeichnis |
Historischer Kontext
Das Werk basiert auf dem historischen Banditen Song Jiang und seinen Gefährten, mit denen er in den heutigen Provinzen Shandong, Henan und Jiangsu am Anfang des 12. Jahrhunderts sein Unwesen trieb.
Inhalt
Übersetzungen
- Die Räuber vom Liang Schan Moor, ISBN 345831891.
- Outlaws of the Marsh (Übersetzung ins Englische von Sidney Shapiro; Beijing, Foreign Languages Press 1980).
Verfilmungen
Von 1976 bis 1978 wurde um die Geschichten der Räuber vom Liang Schan Moor eine Fernsehserie von 26 Folgen à 50 Minuten als japanisch-chinesische Co-Produktion gedreht (The Water Margin), die unter dem Titel Die Rebellen vom Liang Shan Po von der ARD ausgestrahlt und auf DVD veröffentlicht wurde.
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