Dieter Thomas Heck
Dieter Thomas Heck (* 29. Dezember 1937 in Flensburg; eigentlich Carl-Dieter Heckscher) ist ein deutscher Schlagersänger, Showmaster und Entertainer.
Nach einer kaufmännischen Ausbildung nimmt Heck Gesangsunterricht und tritt 1959 in Peter Frankenfelds Sendung Toi, toi, toi als Sänger auf. 1961 singt Heck in der Vorentscheidung des Eurovision Song Contest.
1963 wird Heck vom Südwestfunk als Moderator entdeckt und arbeitet zunächst im Radio. Nach einem Jahr wechselt er zu Radio Luxemburg, wo sich die Moderatoren nur mit ihrem Vornamen vorstellen. Da es bei Radio Luxemburg bereits einen Dieter gibt, legt sich Heck den 2. Vornamen "Thomas" zu. Über die Europawelle Saar gelangt er zum ZDF, wo er die Schlagerparade (später besser bekannt als die ZDF-Hitparade) moderiert. Nach anfänglichem Verriss durch die Medien etabliert sich die Hitparade zu einer der wichtigsten Musiksendungen der 1970er und 1980er Jahre.
Heck moderiert weitere Sendungen für "sein" ZDF, darunter 4 gegen 4 (1973), Die Pyramide (1978), Das ist ihr Leben (1994) und schließlich Das große Los.
Heck initiierte auch den Preis Goldene Stimmgabel. Als Schauspieler spielte Heck Gastrollen in TV-Krimiserien wie z.B. Tatort oder in der Vorabendserie Praxis Bülowbogen.
Als Kind war Heck nach einem Bombenangriff auf Hamburg drei Tage lang unter einer Kellertreppe verschüttet. Durch diesen Schock begann er nach seiner Bergung zu stottern, bis er Gesangunterricht bekam und später zu Deutschlands 'Schnellsprecher Nummer Eins' avancierte.
Auszeichnungen
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heck, Dieter Thomas |
| ALTERNATIVNAMEN | Heckscher, Carl-Dieter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schlagersänger, Showmaster und Entertainer |
| GEBURTSDATUM | 29. Dezember 1937 |
| GEBURTSORT | Flensburg |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
