Disillusion
Disillusion wurden eigentlich schon 1994 gegründet. Jedoch waren die Anfangsjahre der Band eher durchwachsen und so entschloss man sich 1998 zu einer Trennung. 2001 jedoch hatte man wieder Lust Musik zu machen und dieses Mal starteten sie wirklich durch. Sänger, Gitarrist und Studio-Basser Vurtox schart nun die Musiker Jens Maluschka (drums) und Rajk Barthel (git) um sich. Es entsteht eine Band, die eine ganz eigene Verbindung von Death-, Thrash-, Black - und Prog - Metal sucht und bereits ein Jahr später als einer der heißesten deutschen Newcomer im extremen Metal gehandelt wird. Noch 2001 wird das 4-Track-Demo "Three Neuron Kings" veröffentlicht, das für landesweites Aufsehen im Untergrund sorgt. Die Band wird im METAL HEART zum Newcomer des Monats gekürt und gewinnt souverän den "Support the Underground" Band Contest des Legacy. Im August 2002 erscheint bei VOICE OF LIFE Records die MCD "The Porter", die auch international Aufsehen erregt: Im Mai 2003 unterzeichnen DISILLUSION einen Vertrag mit METAL BLADE Records, wo sie sich daran machten endlich ihr erstes Full-length Album mit dem Titel "Back To Times Of Splendor" aufzunehmen. Über eineinhalb Jahre Entstehungs - und 8 Monate Aufnahmezeit hinweg erschaffen Disillusion, angeführt von Mastermind Vurtox, in schier endlosen Sessions eine komplexe virtuelle Welt. In ihr entspinnt sich eine packende Geschichte voller Leidenschaft und Dramatik. Die Produktion war ein harter, selbstquälerischer Prozess. Immer gingen sie an die eigenen Grenzen und darüber hinaus. Sie haben sich Zeit für ihre Spontaneität genommen, aber auch für das akribische Feilen an kleinsten Details. DISILLUSION ließen dabei nicht weniger als vier angepeilte Veröffentlichungstermine verstreichen. Das ist eigentlich nicht die Art, die von METAL BLADE bei einem Debütalbum akzeptiert wird. Doch nach ersten Zwischenergebnissen erkannten die Verantwortlichen, dass es Dinge gibt, die einfach so lange dauern, wie sie dauern. Seit kurzer Zeit haben DISILLUSION mit dem Amerikaner Ralf Willis auch endlich einen fähigen Mann am Bass, der nun fixes Mitglied der Gruppe ist.
Diskographie:
Rehearsal (Demo, 1995)
Subspace Insanity (Demo, 1996)
Red (Demo, 1997)
Three Neuron Kings (EP, 2001)
The Porter (Single, 2002)
Back to Times of Splendor (Full-length, 2004)
Fate of Norns Release Shows (Split, 2004)
