Donald Davidson
Donald Davidson (*6. März 1917; † 30. August 2003) war ein US-amerikanischer Philosoph und Universitätsprofessor. Seine Arbeiten waren seit den 1960ern enorm einflussreich in nahezu allen Bereichen der Philosophie, aber besonders auf den Gebieten der Philosophie des Geistes und der Sprachphilosophie. Obwohl Davidson ausschließlich in Form kurzer Essays veröffentlichte, besitzen seine Beiträge dennoch einen sehr einheitlichen Charakter, der darin besteht, dass die gleichen Methoden und Ideen auf scheinbar völlig unverbundene Probleme angewandt werden. Davidson verarbeitete in seinen Veröffentlichungen die Arbeiten von u.a. Aristoteles, Immanuel Kant, Ludwig Wittgenstein, Frank Ramsey, Quine und Anscombe.
Davidson studierte an der Harvard University bei Alfred North Whitehead und anderen, bevor er seine Dissertation über Platons Dialog Philebos. Zu dieser Zeit galt Davidsons Hauptinteresse der Ideengeschichte im weiteren Sinne, aber unter dem Einfluss Quines, den er mehrfach als seinen Mentor bezeichnet hat, begann er sich der Methodik und den Problemen zuzuwenden, die für die Analytische Philosophie charakteristisch sind.
In den 1950ern arbeitete Davidson gemeinsam mit Patrick Suppes an einem experimentellen Ansatz zur Entscheidungstheorie.
Literatur
Primär
- Essays on Actions and Events, Oxford: Oxford University Press
- Inquiries into Truth and Interpretation, Oxford: Oxford University Press
- Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford: Oxford University Press
- Problems of Rationality: Philosophical Essays Oxford: Oxford University Press
Sekundär
- Kirk Ludwig, Donald Davidson, CUP 2003
Weblinks
- Übersichtsartikel der Internet Encyclopedia of Philosophy
- Übersichtsartikel der Stanford Encyclopedia of Philosophy
- Sammlung mit Nachrufen
Davidson, Donald Davidson, Donald Davidson, Donald
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