Drogenberatung
Drogenberatung ist ein Teilbereich der Pädagogik
Als Antwort auf Entstehung einer Drogenszene in der Bundesrepublik Deutschland (ca. 1969) wurden von unterschiedlichen Institutionen (z.B. Behörden der Gesundheits- und Jugendpflege, den freien Trägern) die sogenannten Drogenberatungsstellen (Drobs) geschaffen. Die Arbeit der Drogenberatungsstellen zielt auf Suchtgefährdete, Süchtige und deren Angehörige.
Die Arbeitsbereiche der Drogenberatungsstellen sind: Einzelfallbetreuung, Angehörigenarbeit und Prävention. Originäre Aufgaben der Drogenberatungsstellen sind ferner die Vorbereitung auf und Vermittlung in stationäre Entgiftungs- und Entwöhnungsbehandlungen, Substitution (mit Methadon, Buprenorphin, Polamidon etc.), sowie die psychosoziale Begleitung während einer Ersatzstoffbehandlung.
Das Ziel der Drogenberatung ist eine positive Sozialisation (Vergesellschaftlichung), das heißt eine Einordnung des Menschen in die vorherrschende Gesellschaft.
