Durst
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Durst (von althochdeutsch durst: Trockenheit [in der Kehle]) ist das Grundbedürfnis oder die Handlungsbereitschaft des Menschen oder des Tieres, zu trinken. Es tritt bei Flüssigkeitsmangel bzw. Salzüberschuss auf. Sinkt der Wasseranteil im Körper um circa 0,5%, signalisiert das Gehirn Durst. Bei einem Verlust von circa 10% Flüssigkeit kommt es zu einem Trockenheitsgefühl im Mund und zu Sprachstörungen. Lang anhaltender Mangel an Flüssigkeit kann die Nieren schädigen.
Das Durstgefühl kommt folgendermaßen zustande:
- Die Flüssigkeitsmenge und die Salzkonzentration im Blut wird über Sensoren gemessen. Die Information wird an das Gehirn weitergeleitet.
- Im Gehirn wird das Durstgefühl erzeugt.
- Gleichzeitig werden vermehrt die Hormone ADH und Aldosteron ausgeschüttet, um den Wasser- und Salzverlust der Niere zu bremsen.
Redewendungen
- Figurativ wird Durst auch als Bezeichnung für ein (heftiges) Verlangen benutzt: Durst nach Freiheit, Blutdurst.
- Das Pendant zu durstig heißt nach einer erfundenen Wortschöpfung Sitt und soll das Fehlen von Durst, vergleichbar mit satt bei Hunger, bezeichnen.
- einen über den Durst trinken = ein Glas mit einem alkoholhaltigen Getränk zuviel trinken und deshalb einen Schwips haben
- Durst ist schlimmer als Heimweh - Redewendung um die Relevanz des Durstes hervor zu heben.
Siehe auch
Weblinks
20px|Wiktionary Wiktionary: Weiteres zur Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen von Durst
- wissenschaft.de: Menschen haben bei Kälte ein geringeres Bedürfnis zu trinken, obwohl sie nicht weniger Wasser brauchen - Bericht über einen im Fachmagazin Medicine & Science in Sports & Exercise publizierten Artikel
- www.wissenschaft.de: Zu viel Flüssigkeit beim Laufen kann Sportlern schaden - zu wenig allerdings auch - Bericht über einen im Fachmagazin New England Journal of Medicine (Bd. 352, S. 1550, 2005) publizierten Artikel
- Durst - ein Thema aus Kids & Science
Kategorie:Zoologie
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Kategorie:ernährung
