Duschkabine
thumb|Duschkabine mit Schiebetüren Eine Duschkabine oder kurz Dusche genannt ist Bestandteil eines typischen modernen Badezimmers. Sie dient der schnellen, vollständigen äußeren Körperpflege und der Hygiene durch Beregnung mit meist warmem Wasser, oftmals in Kombination mit Seife, einem Shampoo oder auch einem Duschgel.
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Kulturelle Bedeutung
Die Tätigkeit des Duschens wird in der westlichen Welt vor allem unter dem Gesichtspunkt des täglichen sich frisch machens praktiziert und dient somit sowohl dem eigenen Wohlbefinden und begünstigt auch das Akzeptanzbedürfnis durch andere für Erwerbszwecke aber auch für soziale Ziele. Duschen ersetzt in einem gewissen Umfang das Baden.
Zahlreiche Haushalte besitzen heute keine Badewanne mehr, dafür aber eine Dusche.
Duschvorgang und Chemie
Duschen wird meist in mehreren Phasen abgewickelt, in dem zuerst die Haut und zum Teil auch die Haare benetzt werden, dann die Reinigungmittel aufgetragen werden und zuletzt nach gewisser Einwirkzeit wieder ab- beziehungsweise ausgewaschen werden. Bei Bedarf schließt sich ein neuer Einseif- und Auswaschgang an.
Zu häufiges Duschen mit Reinigungsmitteln würde die Haut angreifen, so dass Mittel zur Haut- und Haarpflege bei einer größeren Duschhäufigkeit nicht mehr bei jedem Duschvorgang eingesetzt werden. In diesem Fall wird auf die spülende Wirkung der Beregnung durch Wasser selbst in Kombination mit sanfter Krafteinwirkung per Hand für die Reinigungswirkung gebaut. Um die Haare zu schützen, kann auch eine Duschhaube benutzt werden.
Aufbau und Bauformen
Es gibt alleinstehende Duschen, aber auch Duschen die in Badewannen integriert sind. Duschen werden durch wasserfeste Vorhänge, Schiebetüren oder auch schwenkbare Türen von der Umgebung abgegrenzt, um diese vor Spritzwasser zu schützen. Diese Elemente sind meist ganz oder halbtransparent, teilweise gemustert oder strukturiert. Duschen sind nach oben hin typischerweise offen. Großraumduschen, wie sie zum Beispiel in Badeanstalten oder auch bei der Bundeswehr eingerichtet sind, sind meist vollkommen offen ausgeführt. Wände in Duschen sind typischerweise gefliest und verfugt.
Duschen sind vielfältig im Grundriss, häufig quadratisch, aber auch Viertelkreise und Polygonformen sind durchaus gebräuchlich.
Wassersystem und Luftfeuchtigkeit
Heutige Duschen haben häufig Massagebrausen, die mit Warm- und Kaltwasser aus einer Einhand- bzw. Einhebel-Mischbatterie gespeist werden können. Die Brause ist typisch auf einen Halter steckbar, der auf einer senkrechten Stange montiert ist und so eine relativ flexible Ausrichtung erlaubt. Das abgegebene Wasser wird, nachdem es vom Benutzer und den Wänden abgetropft ist, in der sogenannten Duschwanne aufgefangen und von dort durch den Ablauf in die Kanalisation weiter geleitet. Der Ablauf lässt sich typischerweise durch ein kurzes, mit Kunststoff handhabbar gemachtes, Rohrstück verschließen, das Stöpsel genannt wird.
Da vor allem beim Duschen mit warmem Wasser viel Feuchtigkeit an die Raumluft abgegeben wird ist gutes Lüften des Raumes direkt nach dem Duschen angeraten, um wieder ein angenehmes Klima zu schaffen, sowie um das Eindringen dieser Feuchtigkeit in die Bausubstanz zu begrenzen beziehungsweise diese wieder zu entfeuchten. Dies beugt Schäden, etwa durch Schimmelbildung, vor.
Siehe auch: Kneipp-Kur
