Dyslexie

Unter Dyslexie (Synonym Alexie) versteht man Probleme mit dem Lesen und Verstehen von Wörtern oder Texten bei normalem Sehvermögen der betroffenen Person.

Es gibt verschiedene Formen von Dyslexie. Oft tritt sie das erste Mal im Rahmen einer so genannten Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) in den ersten Schuljahren zutage. Die Betroffenen fallen beim Lesen- und Schreibenlernen weit hinter ihre Altersgenossen zurück, obwohl sie über eine normale Intelligenz verfügen. Die besondere Häufung von Dyslexie in bestimmten Familien lässt vermuten, dass diese Störung zumindest teilweise erblich bedingt ist.
Dyslexien können aber auch im Erwachsenenalter durch Hirnschädigungen (z.B. beim Schlaganfall oder nach Schädel-Hirn-Trauma) ausgelöst werden. Manche dieser Menschen lesen Wörter, die so nicht dastehen (z.B. "Katze" statt "Hund"), andere lesen mühsam buchstabierend. Auch die totale Unfähigkeit zu lesen wird als Dyslexie bezeichnet. Sie ist oft mit Aphasie verbunden.
Dyslexien werden von Logopäden, Sprachheilpädagogen und Klinischen Linguisten behandelt.

Siehe auch: Agrafie, Lesbarkeit, Legasthenie, Dyskalkulie, Agnosie, Dyspraxie


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See also: Dyslexie, Agnosie, Agrafie, Aphasie, Dyskalkulie, Dyspraxie, Intelligenz, Legasthenie, Lesbarkeit