Ebern
| Wappen | Karte |
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| 140px|Wappen fehlt Hilfe zu Wappen | 140px|Deutschlandkarte, Position von Ebern hervorgehoben |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken |
| Landkreis: | Haßberge |
| Geografische Lage: | 50° 4' n. Br. 10° 48' ö. L. |
| Höhe: | 293 m ü. NN |
| Fläche: | 95,02 km² |
| Einwohner: | 7470 (31. Dezember 2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 79 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 96106 |
| Vorwahl: | 09531 |
| Kfz-Kennzeichen: | HAS |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 74 130 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rittergasse 3 96106 Ebern |
| Website: | www.ebern.de |
| E-Mail-Adresse: | info@ebern.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Robert Herrmann |
Ebern ist eine kleine Stadt im Landkreis Haßberge im Regierungsbezirk Unterfranken, Bayern.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Bereits 1216 gehört Ebern dem Hochstift Würzburg und wird 1230 als "Civitas" urkundlich erwähnt. Die Stadt wurde von einer alten, von Bamberg nach Sachsen führenden Handelsstraße durchquert. Das Befestigungsrecht erhält die junge Stadt durch Kaiser Ludwig den Bayern im Jahre 1335. Im 15. und 16. Jhdt. wird die starke Stadtmauer mit ihren vier erhaltenen Ecktürmen und dem mächtigen Grautor errichtet.
1430 verwüstet ein großer Brand die Siedlung bis auf wenige Häuser. Dieser Katastrophe fällt auch die alte Pfarrkirche zum Opfer, die später als spätgotische Pseudobasilika wiederaufgebaut wird. Der ältere Turm dürfte noch von der zerstörten Kirche stammen.
Im Bauernkrieg schlägt sich die Stadt 1525 auf die Seite der Aufständischen. Nach der blutigen Niederschlagung der Revolte werden die Rädelsführer auf dem Marktplatz enthauptet.
In den folgenden Jahrhunderten entwickelt sich das Städtchen zu einer beschaulichen würzburgischen Amts- und schließlich zu einer bayerischen Kreisstadt.
Nach der Säkularisation des Hochstiftes gelangte Ebern über das neuerrichtete Grossherzogtum Toscana an das Königreich Bayern.
Der Zweite Weltkrieg endet für die Stadt 1945 mit der kampflosen Übergabe an die von Bamberg kommenden Amerikaner. Während des Krieges verlegte man einen Teil der kriegswichtigen Produktion eines grossen Schweinfurter Kugellagerfabrikanten hierher.
In der Nachkriegszeit siedelten sich zahlreiche Heimatvertriebene aus der ehemaligen Tschechoslowakei und den deutsche Ostgebieten um die Altstadt an. Große Neubaugebiete entstanden, Ebern wurde Bundeswehrstandort. Durch die Gebietsreform wurde der Landkreis Ebern aufgelöst und das Kreisgebiet grösstenteils dem Landkreis Hassberge zugeschlagen.
In jüngster Zeit wurde der Bundeswehrstandort und einige Ämter aufgelöst. In den strukturschwachen Hassbergen bringt dies natürlich grosse Probleme mit sich.
Schulische Bildung
Es gibt ein Gymnasium, eine Realschule, eine Grund-und Hauptschule und eine Meisterschule für das Schreinerhandwerk.
Sehenswürdigkeiten
- Spätgotische Stadtpfarrkirche mit reicher Ausstattung (Renaissancekanzel, Epitaphien), "Karner" (Spätgotisches Beinhaus, Netzgewölbe)
- Spätgotische Marienkapelle am Friedhof (schöne Barockaustattung)
- Historisches Rathaus (Imposante Fachwerkfassade auf Sandsteinsockel)
- Grauturm (Torturm mit Glockenspiel), Stadtmauer mit 4 Ecktürmen ("Frankens schönstes Kegelspiel")
- Heimatmuseum am Grauturm
- Ämtergebäude
- Marktplatzbrunnen ("Gabelmann", Barocker Neptunbrunnen)
- Finanzamtsgebäude
- Schloss Eyrichshof
- Burg Rotenhan (Eindrucksvolle Felsburg)
- Burg Rauheneck, (Raueneck), (OT Vorbach)
- zahlreiche weitere Burgen und Schlösser im näheren Umkreis (Burgen Lichtenstein, Altenstein,Bramberg, Schloß Rentweinsdorf, Gereuth, Burgpreppach und viele andere)
- Großer Judenfriedhof
Weblinks
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