Echte Mäuse

Echte Mäuse
Systematik
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Euarchontoglires
Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung: Mäuseverwandte (Myomorpha)
Familie: Langschwanzmäuse (Muridae)
Unterfamilie: Echte Mäuse (Murinae)

Die Echten Mäuse (Murinae) sind eine Unterfamilie der Langschwanzmäuse. Zu dieser Gruppe werden weltweit 89 Gattungen mit 408 Arten gezählt. Die bekanntesten Gattungen sind die Mäuse i. e. Sinne (Mus) und die Ratten (Rattus).

Inhaltsverzeichnis

Käfighaltung

Es gibt alle möglichen Mäuserassen zur Haustierhaltung und überhaupt keinen Grund, sich vor diesen Tieren zu ekeln, im Gegenteil, sie sind richtig süße Lebewesen, die im Durchschnitt bei artgerechter Haltung etwa 1 bis ca. 3 Jahre alt werden können. Ein möglichst großer Käfig mit Rückzugs-, Spiel- und Klettermöglichkeiten sollte für diese äußerst mobilen, nachtaktiven Tiere vorhanden sein, wenn man sich nicht den Vorwurf der Tierquälerei machen lassen möchte. Man sollte am besten zwei Tiere gemeinsam halten, da die normaler weise sehr geselligen Mäuse sich sonst vereinsamt fühlen würden.

Man sollte aber auch an den finanziellen Gesichtspunkt denken. Die Anschaffungskosten für die Tiere selbst sind im allgemeinen nicht sehr hoch, zu berücksichtigen sind jedoch auch noch die Folgekosten für den Käfig, das Zubehör, das Futter und ggf. für den Tierartzt.

Weiterhin sollte man gut aufpassen, dass sie einem z.B. beim Spiel mit ihnen ausserhalb des Käfigs nicht entwischen. Sind sie nicht gleich wieder einzufangen, können diese kleinen Nager erhebliche Schäden im Haushalt anrichten und sich womöglich beim Anknabbern von Stromkabeln eventuell auch selbst in den Mäusehimmel befördern.

Vermehrung

Wenn man sich Weibchen anschaft, die in einem Käfig mit Männchen waren,darf man sich nicht wundern, wenn man auf einmal noch mehr Mäuse hat. Anders gesagt Mäuse sind schon mit 3 Wochen geschlechtsreif. Darum sollte man sie schon mit etwa 3 Wochen selber oder vom Tierartzt nach Geschlechtern trennen lassen. Aber bitte den Nachwuchs nicht einfach aussetzen. Da die in Gefangenschaft aufgewachsenen Mäuse keinerlei Ahnung davon haben wie sie zum Beischpiel an Futter gelangen sollten. Also besser man fragt, ob der Ort, wo man die Weibchen herhat die Nagetiere nimmt. Oder man gibt sie dem Tierheim. Oder man behält sie und trennt sie nach Geschlechtern, um nicht noch mehr Nachwuchs zu kriegen.

Schadwirkung

Die wenig spezialisierten und somit sehr anpassungsfähigen freilebenden Tiere gelten gemeinhin als Nahrungsmittelschädlinge.

Mäuse als Krankheitsüberträger

Von freilebenden Mäusen geht darüber hinaus auch eine besondere Gefahr als mechanischer Überträger (Vektor) von Krankheiten aus.

See also: Echte Mäuse, Euarchontoglires