Edgar Julius Jung
Edgar Julius Jung (*6. März 1894 in Ludwigshafen, † 30. Juni 1934 (ermordet)) war ein deutscher konservativer Politiker und Jurist.
Seine rechtswissenschaftliche Ausbildung beendete er 1920 mit der Promotion zum Dr. jur; seit 1922 war er als Rechtsanwalt in Zweibrücken tätig.
Er war der wichtigste Aktivist und Theoretiker der Jungkonservativen der Konservativen Revolution.
Er erhielt von der Ruhrlade monatlich 2000 Mark für seine publizistische und politische Tätigkeit.
23. Juni 1934 wird er verhaftet, weil er der Autor der »Marburger Rede« Franz von Papens war, welche die konservative Kritik am Nationalsozialisten deutlich formulierte. Am 30. Juni 1934 wird er in Oranienburg im Zusammenhang mit den Röhm-Morden erschossen.
Verweise
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jung, Edgar Julius |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Politiker |
| GEBURTSDATUM | 6. März 1894 |
| GEBURTSORT | Ludwigshafen |
| STERBEDATUM | 30. Juni 1934 |
| STERBEORT | Oranienburg |
