Efficient Consumer Response

Die umfassendste Definition stammt von Andreas von der Heydt:

"Efficient Consumer Response (ECR) ist eine gesamtunternehmensbezogene Vision, Strategie und Bündelung ausgefeilter Techniken, die im Rahmen einer partnerschaftlichen und auf Vertrauen basierenden Kooperation zwischen Hersteller und Handel darauf abzielen, Ineffizienzen entlang der Wertschöpfungskette unter Berücksichtigung der Verbraucherbedürfnisse und der maximalen Kundenzufriedenheit zu beseitigen, um allen Beteiligten jeweils einen Nutzen zu stiften, der im Alleingang nicht zu erreichen wäre."

Aus dieser Definition lassen sich folgende konstitutive Merkmale des ECR herleiten:

Inhaltsverzeichnis

Bestandteile

thumb|ECR-Prozess Durch einen präzisen und papierlosen Austausch von Informationen (Efficient Information - EI) mittels Electronic Data Interchange (EDI) sollen dabei neben einer bedarfsgerechten und kontinuierlichen Versorgung der Konsumenten die Administrations-, Logistik-, Kapital- sowie Marketingkosten erheblich reduziert werden. ECR werden vier Substrategien zugeordnet:

thumb|ECR-Bestandteile Das Konzept des ECR hat seine Wurzeln in der US-amerikanischen Lebensmittelindustrie, die durch eine große Ineffizienz der Logistik gekennzeichnet ist. Während in den USA das erste ECR-Projekt 1992 vom Food Marketing Institute initiiert wurde, konstituierte sich in der Bundesrepublik Deutschland im Mai 1995 unter organisatorischer Leitung der Centrale für Coorganisation GmbH Köln (CCG) ein ECR-Lenkungsausschuss mit nahmhaften Beteiligten auf der Hersteller- und der Handelsseite.

Siehe auch

CPFR, Quick Response, Continuous Replenishment, Category Management

Literatur

Weblinks

See also: Efficient Consumer Response, 1992, 1995, CPFR, Category Management, Continuous Replenishment, Deutschland, EDI, Handel, Hersteller