Eiði

thumb|Eiði. Blick nach Westen mit Streymoy im Hintergrund Eiði [ˈaɪ̯jɪ] (dänisch: Ejde, wörtlich: Isthmus) ist ein Ort der Färöer im äußersten Nordwesten Eysturoys.

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Lage der Eiðis kommuna. Der Ort Eiði ist hervorgehoben

Eiði ist eines der größeren Dörfer der Färöer und Hauptort der gleichnamigen Kommune, zu der die Orte Ljósá und Svínáir gehören. Zusammen hat die Kommune 725 Einwohner (2002).

Eiði wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts gegründet. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1881. Seit 1986 befindet sich hier das wichtigste Wasserkraftwerk der Färöer. Es bezieht sein Wasser aus dem südöstlich und höher gelegenen See Eiðisvatn. Im Norden befindet sich der 343 Meter hohe Eiðiskollur, dem die beiden berühmten Klippen Risin und Kellingin vorgelagert sind. Östlich des Ortes erhebt sich mit dem 882 Meter hohen Slættaratindur, der höchste Berg der Färöer. Dort entlang führt die Straße nach Gjógv.

Neben dem Mythos von Risin und Kellingin stammt von hier auch die Sage vom "Wochenbett des Elfenweibs" (Huldukonan í barnsneyð): Tjatsi.fo - deutsche Übersetzung

Der Fußballplatz von Eiði gilt von seiner landschaftlichen Lage her als einer der schönsten im gesamten dänischen Königreich. Im Ort befinden sich auch das Hotel Eiði, und ein Heimatmuseum in einem renovierten Bauernhaus mit einer sogenannten Roykstova („Rauchstube“).

Eine Besonderheit der färöischen Sprache ist die Verwendung der Präpositionen á (auf) und av (von) in Bezug auf Eiði. Es heißt also eg búgvi á Eiði (ich wohne auf Eiði) und eg eri av Eiði (ich bin von Eiði) anstelle von í (in) und úr (aus) Eiði. Diese scheinbare Kuriosität erklärt sich aus dem Umstand, dass Eiði "Isthmus", also Landenge bedeutet. Auch im Deutschen befindet man sich auf einer Landenge bzw. kommt von ihr.

Söhne und Töchter Eiðis

Literatur

Weblinks

See also: Eiði, 18. Jahrhundert, 1881, 1986, Behindertensport, Dänische Sprache