Eichenzell

Wappen Karte
fehlt noch 140px|Deutschlandkarte, Position von Eichenzell hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Fulda
Geografische Lage: 50° 29' n. Br.
09° 42' ö. L.
Höhe: 314 m ü. NN
Fläche: 55,96 km²
Einwohner: 10.912 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte: 195 Einwohner je km²
Postleitzahl: 36124
Vorwahl: 06659
Kfz-Kennzeichen: FD
Gemeindeschlüssel: 06 6 31 006
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schlossgasse 4
36124 Eichenzell
Website: www.eichenzell.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@eichenzell.de
Politik
Bürgermeister: Rudolf Breithecker

Eichenzell ist eine Gemeinde im Landkreis Fulda in Hessen, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geografische Lage

Eichenzell liegt in einer Hügellandschaft zwischen Vogelsberg und Rhön, etwa 8 km südlich von der Kreisstadt Fulda.

Gliederung

Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort Eichenzell die Ortsteile Rothemann, Löschenrod, Lütter, Welkers, Kerzell, Büchenberg mit Zillbach, Rönshausen mit Melters und Döllbach.

Geschichte

Das Dorf Eichenzell wurde im Jahre 927 erstmals in einer Schenkungsurkunde des Klosters Fulda erwähnt. Die urkundliche Erwähnung einiger der anderen Döfer in der Gemeinde erfolgte schon früher: Lütter 815, Döllbach 852, Zillbach 859 und Rönshausen 866. Insgesamt kann davon ausgegangen werden, dass die Gegend südlich von Fulda schon bald nach der Gründung des Klosters im Jahre 744 planmäßig gerodet und besiedelt wurde.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen im Jahr 1972 kamen zu Eichenzell die Gemeinden Kerzell, Löschenrod, Welkers, Rönshausen, Lütter, Rothemann, Döllbach und Büchenberg hinzu. Die Gemeinden Zillbach und Melters hatten sich bereits vor der Gebietsreform an Büchenberg bzw. Rönshausen angeschlossen.

Sehenswürdigkeiten

Schloss Fasanerie „Adolphseck". Das Schloss, einstmals fürst-bischöfliche und später kurfürstlich-hessiche Sommerresidenz, liegt - umrahmt von herrlichen Wäldern und fruchtbaren Feldern - in der Gemarkung Eichenzell. Das Schloss wurde in den Jahren 1730 bis 1757 erbaut. Die großartige Barockanlage, die sich der Fuldaer Fürstbischof Amand von Buseck schuf, spiegelt dessen Macht und Prachtliebe augenscheinlich wider. Architekt war der in fürstbischöflichen Diensten stehende italienische Hofbaumeister Andreas Gallasini.

Das Schloss, wie auch die in Europa einmalige Porzellansammlung kann besichtigt werden, es finden in den Sommermonaten täglich außer montags Führungen statt.



See also: Eichenzell, Amtlicher Gemeindeschlüssel, Bad Salzschlirf, Bevölkerungsdichte, Bistum Fulda, Bundesland (Deutschland), Burghaun, Bürgermeister