Eierschibbeln
Das Eierschibbeln ist ein Wettbewerb, der als Brauchtum zu Ostern in verschiedenen Teilen Deutschlands ausgeführt wird. Am oberen Ende eines Hangs mit leichtem Gefälle werden im Abstand von drei Zentimetern etwa drei Meter lange, dünne Leisten nebeneinander schräg in den Boden gesteckt. Über diese beiden Leisten werden die Ostereier abgerollt ("geschibbelt"). Wo dieses "Schibbelei" zum Stehen kommt, wird ein zweites Ei - das "Setzei" - hingelegt. Trifft ein Teilnehmer mit seinem Schibbelei ein Setzei, so vermerkt dies der Wettkampfleiter als Treffer. Der Teilnehmer mit den meisten Treffern ist Schibbelkönig oder -königin. Seit über 100 Jahren wird das Eierschibbeln in Norken im Westerwald gefeiert.
Weblinks
Siehe auch
Kategorie:Feste & Brauchtum
