Einlagerungsverbindung

Einlagerungsverbindungen oder interstitielle Verbindungen sind chemische, nichtstöchiometrische Verbindungen, bei denen kleine Atome auf Zwischengitterplätzen oder in Lücken des Kristallgitters (z.B. von Metallen) eingelagert sind. Die Größe des Kristallgitters wird dadurch nur wenig verändert. Einlagerungsverbindungen haben oft metallische Eigenschaften, wie z.B.: Fe3C, WC oder Fe2N.

Solche interstitielle Verbindungen enthalten oft Kohlenstoff, Stickstoff oder Wasserstoff (z.B. Ti2H) in den Kristallgittern von Metallen oder Graphit.

See also: Einlagerungsverbindung, Chemie, Kohlenstoff, Kristallgitter, Metall, Stickstoff, Stöchiometrisch, Wasserstoff