Einsteinturm

[[Bild:Einsteinturm.jpg|left|thumb|200px|Einsteinturm auf dem Telegrafenberg ]] Der Einsteinturm, ein Observatorium auf dem Telegrafenberg in Potsdam (Wissenschaftspark Albert Einstein), ist ein Bauwerk des Architekten Erich Mendelsohn. Benannt wurde es nach Albert Einstein, der durch Beobachtungen aus dem Gebäude heraus den Beweis für die Gültigkeit seiner Relativitätstheorie möglich machte.

Die ersten Ideen zum Gebäude entstanden wohl etwa 1917. Der bauliche Teil wurde 1920 bis 1921 realisiert, nachdem über eine Stiftung das notwendige Geld gesammelt worden war. Nach langwierigem Einbau der Geräte wurde es 1924 in Betrieb genommen. Die Gestaltung des den Turm umgebenden Geländes erfolgte durch den zu dieser Zeit bei Mendelsohn beschäftigten Richard Neutra. thumb|right|Einsteinturm (Rückseite) Auch heute noch dient der mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Turm als Teil des Astrophysikalischen Instituts Potsdam dem ursprünglichen Zweck. Das interessante Bauwerk zählt zur Architektur des Expressionismus. Der ursprünglich als Eisenbetonbau konzipierte Turm wurde tatsächlich als Mischkonstruktion aus Eisenbeton und verputztem Mauerwerk ausgeführt. Mendelsohn begründete dies mit Lieferschwierigkeiten, jedoch werden auch Schwierigkeiten bei der Schalung der expressionistischen Form als Grund angenommen. Fehler in der baukonstruktiven Planung, zum Teil aufgrund von Unerfahrenheit im Umgang mit dem noch neuen Baustoff, machten mehrfache Sanierung erforderlich, zuletzt eine Generalsanierung zum 75-jährigen Bestehen des Turmes 1999.

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See also: Einsteinturm, 1917, 1920, 1921, 1924, 1999, Albert Einstein, Architekt, Denkmalschutz, Erich Mendelsohn