Eitelkeit
Eitelkeit (zu eitel) ist die übertriebene Sorge um die eigene Schönheit, den eigenen Körper, das Aussehen und die Attraktivität. Das kann sich z.B. darin ausdrücken, dass man immer die teuerste Kleidung tragen muss, die neuesten Schuhmodelle besitzen muss, häufig zum Friseur geht und sich übertrieben schminkt.
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Einzelheiten
Die Grenzen zwischen der natürlichen Freude am eigenen Körper und der übertriebenen Sorge um die eigene Attraktivität sind fließend (vgl. Wertewandel). Was der eine noch als angebracht empfindet, ist für den anderen schon maßlos. Vgl. auch Narkissos.
Die Eitelkeit als Todsünde
In der christlichen, besonders der katholischen Theologie wird die Eitelkeit zu den Sieben Todsünden gerechnet. Die Eitelkeit lenkt das Denken des Menschen von Gott ab und hin zu sich selbst, zu seinem Körper und seinem Äußeren. Stirbt ein Mensch in der Todsünde und hat er nicht gebeichtet oder Buße getan, so fährt nach katholischer Auffassung seine Seele zur Hölle und erleidet dort die (ewige?) Strafe.
Das Geschäft mit der Eitelkeit
Modeschöpfer, Bekleidungshäuser, Hersteller von Kosmetik, Schönheitschirurgen und Kosmetikinstitute verdienen mit dem Wunsch nach Schönheit und unvergänglicher Jugend. Aus diesem Grund ist eine ganz neue Bewegung entstanden, das "Anti-aging".
Andere Wortbedeutung
Eitelkeit hat auch die abweichende, veraltende Bedeutung: Vergänglichkeit, Nichtigkeit, Leerheit und Vergeblichkeit.
