Elektrizität

Mit Elektrizität (v. griech. elektron Bernstein) bezeichnet man in der Physik ein auf der Anziehung bzw. Abstoßung elektrisch geladener Teilchen beruhendes, in Gestalt der elektrischen Ladung und des elektrischen Stroms auftretendes Grundphänomen der Natur.

Physikalisch werden elektrische Phänomäne durch die Elektrostatik, die Magnetostatik, die Elektrodynamik und die Quantenelektrodynamik beschrieben. Das Verhalten elektrischer Ladungen in Leitern oder Halbleitern wird in der Festkörperphysik untersucht.

Für die Anwendung der Elektrizität ist die Elektrotechnik zuständig. (Siehe auch Elektronik und Elektrik.)

Inhaltsverzeichnis

Elektrizität in der Natur

Das spektakulärste natürliche Auftreten der Elektrizität ist der Blitz. In ihm entladen sich hohe, durch Reibungselektrizität in den Gewitterwolken aufgebaute elektrostatische Spannungen.

Aber Elektrizität tritt auch in weniger spektakulärer Form auf. So beruht die Informationsverarbeitung im Nervensystem zum Teil auf elektrischen Signalen. Auch können manche Fische (z.B. der Zitterrochen und der Zitteraal) hohe elektrische Spannungen aufbauen, um sich damit zu verteidigen. Umgekehrt gelingt es ihnen durch Wahrnehmung elektrischer Signale, die durch die Muskelbewegungen der Fische ausgelöst werden, ihre Beute zu orten.

Elektrizität als Waffe

Der Taser stellt eine Waffe dar, die durch Elekrizität lähmt und Schmerzen zufügt.

Historische Daten

Physikalische Maßeinheiten

Weblinks

See also: Elektrizität, 1672, 1720, 1752, 1770, 1776, 1866, 1877, 1884, 1886