Elementarladung

Die Elementarladung ist die kleinste nachgewiesene elektrische Ladung.

Der Wert dieser Physikalischen Naturkonstanten beträgt e = 1,602 176462 · 10-19 Coulomb.

Die Größe der Elementarladung wurde zuerst von dem Physiker und Nobelpreisträger Robert Andrews Millikan im Millikan-Versuch bestimmt.

Positive wie negative Ladungen treten stets als ganzzahlige Vielfache der Elementarladung auf. Ein Elektron hat die Ladung -e. Ein Proton hat die Ladung +e.

Die Quantenchromodynamik bedingt, dass die in ihr vorkommenden Quarks Ladungen von e/3 oder 2e/3 besitzen. Diese gedrittelten Elementarladungen wurden durch Streuversuche an Protonen und Neutronen, die aus Quarks aufgebaut sind, bestätigt. Da Quarks nur in bestimmten Zweier- oder Dreierkombinationen auftreten, ist unter normalen Bedingungen nach außen immer nur eine ganzzahlige Elementarladung sichtbar.

In der Superstringtheorie treten weitere Unterteilungen der Elementarladung auf.

See also: Elementarladung, Coulomb (Einheit), Elektrische Ladung, Millikan-Versuch, Physikalische Konstanten, Quantenchromodynamik, Quark (Elementarteilchen), Robert Andrews Millikan, Superstringtheorie