Eleonora Magdalena Gonzaga von Mantua-Nevers

Eleonora Magdalena Gonzaga von Mantua-Nevers (* 18. November 1630 in Mantua; † 6. Dezember 1686 in Wien) war die dritte Ehefrau Kaiser Ferdinands III.

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Eleonora Magdalena von Mantua-Nevers-Gonzaga

Eleonore Magdalena war die Tochter Herzog Karls II. von Gonzaga-Nevers, Herzog von Mantua, und der Maria Gonzaga.

Sie heiratete im Jahre 1651 Kaiser Ferdinand III. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, von denen aber nur zwei das Erwachsenenalter erreichten.

Eleonore galt als eine sehr gebildete und fromme Frau. Sie schrieb selbst Gedichte, leitete eine literarische Akademie und förderte das kulturelle Leben Wiens. Obwohl sie sehr fromm war, diskriminierte sie keine protestantischen Autoren. Sie gründete mehrere Klöster, darunter das Ursulinenkloster in Wien. Sie war auch die Schirmherrin des 1662 in Wien gegründeten Karmelitenordens. Ebenso gründete sie einen Orden namens Sklavinnen der Tugend.

Die Erweiterung der Wiener Hofburg um den leopoldinischen Trakt geht auf sie zurück. Als im Februar 1668 dort ein Feuer ausbrach und fast das gesamte Gebäude vernichtete, fand man später unter den Trümmern ein unversehrtes Reliquienkreuz. Aus diesem Anlass gründete die Kaiserin den Sternkreuzorden.

Obwohl sie 1657 zur Witwe wurde, war sie kulturell und religiös weiterhin aktiv.

Eleonora Magdalena von Mantua-Nevers-Gonzaga ist in der Kaisergruft (Kapuzinergruft) in Wien beigesetzt.

Personendaten
Mantua-Nevers-Gonzaga, Eleonora Magdalena von
dritte Ehefrau Kaiser Ferdinands III.
18. November 1630
Mantua
6. Dezember 1686
Wien

See also: Eleonora Magdalena Gonzaga von Mantua-Nevers, 1630, 1651, 1657, 1668, 1686, 18. November, 6. Dezember, Ferdinand III. (HRR)