Eliasburg

Die Eliasburg ist das zentrale Heiligtum der Lorenzianer oder "Gemeinde in Christo Jesu". Sie wurde 1927/28 in Marterbüschel, heute ein Teil von Pockau/Erzgebirge, gebaut und war zuvor eine Fabrikhalle. Das Gelände war im Besitz von Hermann Lorenz, der Ursprungsbau wurde durch Spenden der Lorenzianer erworben. Die Innenarchitektur folgt dem isrealitischen Tempelbau, der von mehreren kleineren Kammern umgeben ist. Der Hauptaltar zeigt Bilder des Auferstandenen, von Moses und dem namensgebenden Propheten Elias. Die "Offenbarungen", die Hermann Lorenz, die zentrale Figur der Sekte, empfangen haben will, werden auf den sogenannten "Pergamenten" in der Eliasburg unter Verschluss gehalten. Sie haben faktisch einen höheren Rang als die Bibel. Die Eliasburg fasst ca. 600 Personen.Einmal wöchentlich finden hier gottesdienstliche Versammlungen statt. Vor Betreten der Altarstufen müssen die Schuhe ausgezogen werden. Die Eliasburg wird auch Tempel genannt. Sie ist mit Zinnen bewehrt und mit goldenen Lettern versehen. Nichtmitglieder der Gemeinschaft haben generell keinen Zutritt.

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