Elisabeth von Pommern

Elisabeth von Pommern (tschechisch Alžběta (Eliška) Pomořanská) (* um 1347; † 14. Februar 1393 in Hradec Králové) war die vierte Frau des Kaisers Karl IV..

Sie war Tochter des Herzogs Bohuslav V. und der polnischen Prinzessin Elisabeth (Alžběta). Sie war vor allem durch unbändige Kräfte und dementsprechenden Körperbau berühmt geworden. Aber auch als Mutter bewies sie Stärke und gebar dem Kaiser sechs Kinder, davon vier Söhne.

Die Vermählung fand am 21. Mai 1363 im polnischen Krakau statt, und war politisch bedingt. Sie zerstörte die Koalition des polnischen und ungarischen Königs, die sich mit dem österreichischen Herzog Rudolf IV. gegen Böhmen verbanden.

Am 18. Juni 1363 wurde sie zur böhmischen Königin gekrönt, fünf Jahre später am 1. November 1368 in Rom vom Papst Urban zur Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches. Sie war damit die zweite – und letzte – böhmische Kaiserin.

Danach widmete sie sich vor allem den Kindern, da sich der Kaiser meist im Ausland aufhielt, wobei sie vor allem ihren Sohn Sigismund protegierte. Politisch tat sie sich dann noch einmal hervor bei der Vermählung ihres ältesten Sohnes Sigismund mit de Erbin des ungarischen Königsreichs. Den Lebensabend verbrachte sie in südböhmischen Städten. Sie starb am .

Siehe auch: Portal Tschechien

Personendaten
Elisabeth von Pommern
böhmische Königin und Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches
um 1347
14. Februar 1393
Hradec Králové

See also: Elisabeth von Pommern, 1. November, 1347, 1363, 1368, 1393, 14. Februar, 18. Juni, 21. Mai