Elstertalbahn

thumb|right|Sonderfahrten sind auf der Elstertalbahn nicht ungewöhnlich

Die 52,7 km lange Elstertalbahn beginnt in Gera und führt über Greiz und Plauen nach Weischlitz.

Geschichte

Der Abschnitt von Gera bis Greiz ging am 17. Juli 1875 in Betrieb, die Fortsetzung bis Weischlitz folgte am 8. September des selben Jahres. Die vielen Brücken und die acht Tunnel trieben jedoch die Betreibergesellschaft (Sächsisch-Thüringische Eisenbahngesellschaft) 1876 in den finanziellen Notstand, so dass die Strecke an die Sächsische Staatsbahn verkauft werden musste.

Obwohl die Bahn für den zweigleisigen Betrieb trassiert war, blieb sie stets eingleisig. Nach dem Zweiten Weltkrieg besaß die Strecke für den Güterverkehr eine große Bedeutung, da die Städte an der Weißen Elster wichtige Industriestandorte waren. Es verkehrten außerdem einige hochwertige Fernzüge in die Tschechoslowakei, da noch bis in die 1970er Jahre die weiter östlich gelegene Bahn über Werdau und Reichenbach nach den Demontagen der Nachkriegszeit teilweise nur eingleisig und somit überlastet war.

Nach der Deutschen Einheit fiel der Fernverkehr und der Güterverkehr weg. Übrig geblieben ist ein Regionalverkehr im Zweistundentakt, der zwischen Greiz und Gera auf einen Stundentakt verdichtet ist. Die Verbindung wird seit 2003 ausschließlich von der Vogtlandbahn betrieben.

See also: Elstertalbahn, 17. Juli, 1875, 1876, 1970er, 2003, 8. September, Brücke (Bauwerk), Demontage, Deutsche Wiedervereinigung