Emmishofen
[[Bild:Emmishofen.JPG|thumb|300px|right|Blick auf Emmishofen, im Hintergrund der Bodensee und ]] Emmishofen war früher eine selbständige Gemeinde, bis sie 1928 nach der Eingemeindung ein Ortsteil von Kreuzlingen wurde.
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Geschichte
Der Ort wurde 1159 erstmals als Eminshoven erwähnt. Im Mittelalter gehörte Emmishofen dem Bischof von Konstanz. Bis Ende des 19. Jahrhunderts lebten die Bauern auch vom Weinanbau. Emmishofen liegt am Jakobsweg. Die 1388 erbaute Heiligkreuzkapelle in Bernrain war eine viel besuchte Pilgerkapelle. Emmishofen war bis ins 19. Jahrhundert fast ausschliesslich auf Konstanz ausgerichtet. Eine eigene Kirchgemeinde wurde erst nach 1818, nach Abtrennung von Bistum Konstanz und der dortigen Mutterpfarrei St. Stephan, gegründet. Die erste Pfarrkirche war die Kapelle in Bernrain. Erst am 7. Juli 1903 wurde eine eigene Kirche im neobarocken Stil, ebenfalls St. Stephan genannt, geweiht. Architekt war Albert Rimli (1872-1954).
Schlösser
In Emmishofen finden sich die Schlösser Girsberg, Ebersberg (früher Ober-Girsberg) und Brunegg (früher Unter-Girsberg).
Literatur
- Hermann Strauss: Emmishofen. (Beiträge zur Ortsgeschichte von Kreuzlingen. Nr. 7). Kreuzlingen 1953.
- Guido Nünlist: Wallfahrtskapelle Heiligkreuz auf Bernrain. Kreuzlingen 1988.
- Hans Peter Mathis: Die Pfarrkirche St. Stephan in Emmishofen. (Beiträge zur Ortsgeschichte von Kreuzlingen. Nr. 27). Kreuzlingen 1994.
