Enforcement

Mit Enforcement (engl. für Erzwingung) wird, speziell in der Datenverarbeitung und im Verkehrswesen der Vorgang der Durchsetzung bestimmter gewünschter oder vorgeschriebener Verhaltensweisen, und der dazu möglicherweise eingesetzten technischen und organisatorischen Maßnahmen, bezeichnet. Vor allem Gebote und Verbote, die als verhaltenslenkende Vorgaben im Verkehr zur Gewährleistung eines sicheren Ablaufs so differenziert ausgearbeitet sind wie in wenigen anderen Lebensbereichen;

Beispiele:

Ein völliger Verzicht auf Enforcement führt meist zu einem mehr oder weniger hohen Grad an Regelverstößen oder Missbrauch und damit i.a. zu Schäden. Zu viel Enforcement erzeugt letztendlich zu hohe Kosten und Ablehnung bei den betroffenen. Das Optimum liegt, wie meistens, irgendwo dazwischen.

Neben enforcement gibt es weitere Möglichkeiten der Beeinflussung des Mobilitätsverhaltens:

Als weitere grundsätzliche Möglichkeit zur Beeinflussung (nicht nur) des Mobilitätsverhaltens ist ein viertes "E" zu ergänzen: Anreizsysteme bzw. Variationen des Kosten-Nutzen-Kalküls der Verkehrsteilnehmer, zu bezeichnen als encouragement oder economy (z.B. Maut).

Literatur

Weblinks

See also: Enforcement, Datenverarbeitung, Maut, Optimum, Politesse, Starenkasten, Verkehrsträgermarketing, Reifenkralle