Angels in America

Filmdaten
Deutscher Titel: Engel in Amerika
Originaltitel: Angels in America
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2003
Länge: 352 Minuten (6 Teile)
Originalsprache: englisch
Altersfreigabe: FSK --
Crew
Regie: Mike Nichols
Drehbuch: Tony Kushner
Musik: Thomas Newman
Kamera: Stephen Goldblatt
Schnitt: John Bloom, Antonia Van Drimmelen
Produktion: Celia D. Costas
Darsteller
Roy Marcus Cohn: Al Pacino
Rabbi Isidor Chemelwitz/Hannah Porter Pitt/Ethel Greenglass Rosenberg/The Angel Australia: Meryl Streep
The Angel of America/Nurse Emily/Homeless Woman: Emma Thompson
Harper Amaty Pitt: Mary-Louise Parker
Norman 'Belize' Arriaga/Mr. Lies/The Angel Antarctica: Jeffrey Wright
Henry: James Cromwell
Joseph Porter 'Joe' Pitt: Patrick Wilson
Prior Walter/The Man in the Park: Justin Kirk
Angels in Amerika ist ein vielfach ausgezeichnetes Theaterstück von Tony Kushner. Dieser erhielt für sein umstrittenes Werk unter anderen den Pulitzer-Preis und den Tony Award für das beste Theaterstück.

Kushner verfaßte auch das Drehbuch für eine 2003 unter der Regie von Mike Nichols entstandenen sechsteiligen TV-Miniserie. Der deutsche Filmtitel lautete Engel in Amerika.

Handlung

Die Geschichte zieht eine bitter-ironische Bilanz der US-Gesellschaft in den 1980er-Jahren. Hauptthemen sind dabei die Reagan-Ära und das Aufkommen von AIDS.

Die Handlung verläuft hauptsächlich in drei verschiedenen Handlungssträngen. Zum einen ist da Prior Walter. Er ist an AIDS erkrankt, sein Freund Louis verlässt ihn, weil er mit der Situation nicht fertig wird. Als nächstes wäre da Anwalt Joe Pitt, welcher zwar mit Harper verheiratet ist, aber heimlich seine schwulen Bekanntschaften sucht. Der dritte Handlungsstrang konzentriert sich auf den Topanwalt Roy Cohn, einem Inbegriff des korrupten Rechtssystems der USA. Er ist ebenfalls mit der Immunschwächekrankheit infiziert.

In diesen einzelnen Geschichten tauchen noch viele weitere Personen auf, so beispielsweise die Mutter von Pitt, welche ihr Haus in Salt Lake City verkauft und nach New York reist, als sie von der Homosexualität ihres Sohnes erfährt. Und dann wäre da noch Belize, Krankenpfleger für Roy Cohn und bester Freund für Prior. Und nicht zu vergessen: Die Engel, die immer wieder auftauchen.

Manchmal ziemlich verwirrend in den einzelnen Handlungen rechnen Stück und Film mit religiösem Fanatismus, der aufkommende Aids-Hysterie, Diskriminierungen verschiedenster Arten und zwischenmenschlichen Verhaltensmustern ab.

Auszeichnungen des Films

Screen Actors Guild Awards 2004

weitere Nominierungen:

Golden Globes 2004

weitere Nominierungen:

Emmy Awards 2004

weitere Nominierungen:

Weblinks

See also: Angels in America, 1980er, 2003, AIDS, Al Pacino, Drehbuch, Emma Thompson, Emmy, Englische Sprache