Enrique Granados
Enrique Granados (* 27. Juli 1867 in Lleida/Katalonien; † 24. März 1916 auf der "Sussex") war spanischer Komponist und Pianist.
Enrique Granados (y Campina) studierte Klavier bei Emilio Pujol und Komposition bei Felipe Pedrell, dem führenden spanischen Musiktheoretiker und Komponisten seiner Zeit. Er forderte eine Erneuerung der spanischen Musik aus dem Geist der Folklore. Granados gehört neben Isaac Albéniz und Manuel de Falla, die beide ebenfalls Schüler von Pedrell waren, zu den großen Erneuerern der spanischen Musik.
Granados wurde ein ausgezeichneter und erfolgreicher Pianist. Er schrieb vor allem Lieder und Klavierwerke. Seine Opern und Zarzuelas, sowie die sonfonischen Dichtungen stehen erst in zweiter Linie hinter seiner Klaviermusik. Hier nehmen die temperamentvollen "Danzas espagnolas" und die poesievollen "Goyescas" (1911) den überragenden Platz ein. Der Zyklus "Goyescas", zu dem Granados durch Bilder des Malers Francisco de Goya [y Lucientes] (1746-1828) inspiriert wurde, schildert das Volksleben der Goya-Zeit. 1900 gründete Granados das Konservatorium von Barcelona, das er bis zu seinem Tod leitete. Auf Einladung der New Yorker "Metropolitan Opera" dirigierte er dort eine Opernfassung seines Werkes "Goyescas". Auf der Rückreise wurde das Schiff, die "Sussex". von einem deutschen U-Boot torpediert. Bei dieser Schiffskatastrophe am 24. März 1916 fand Enrique Granados den Tod.
Sein Sohn Eduardo Granados wurde sein Nachfolger am Konservatorium in Barcelona.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Granados, Enrique |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | spanischer Komponist und Pianist |
| GEBURTSDATUM | 27. Juli 1867 |
| GEBURTSORT | Lérida/Katalonien |
| STERBEDATUM | 24. März 1916 |
| STERBEORT | auf der "Sussex" |
