Ephebophilie
Als Ephebophilie (von gr. ephebos (volljähriger) junger Mann, »Jüngling«), 'Lolita-Syndrom', oder korrekter als Hebephilie (von gr. hebe Jugend) bezeichnet man die sexuell-erotische Neigung zu geschlechtsreifen Jugendlichen. Beschränkt sich diese auf männliche Jugendliche, so spricht man von Päderastie.
Die meisten erwachsenen Männer finden Jugendliche sexuell attraktiv. So hat eine Studie beispielsweise ergeben, dass die meisten Männer, egal welchen Alters, die Gesichter von 17-jährigen Mädchen bevorzugen. Es ist daher sinnvoll, nur dann von Ephebophilie zu sprechen, wenn die Neigung zu erwachsenen Partnern nachrangig ist. Je nachdem wie hoch das Schutzalter in einem Land ist, können sexuelle Kontakte zu Jugendlichen verboten sein.
Die sexuell-erotische Neigung zu Kindern dagegen heißt Pädophilie und ist deutlich von Ephebophilie abgrenzbar. Zum Teil bleiben die Beziehungen von Pädophilen aber auch noch bis ins Jugendalter bestehen.
