Erbse

Erbse
none|280px|Erbse Erbse (Pisum sativum)
Systematik
Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung: Fabales
Familie: Hülsenfrüchtler
(Fabaceae, Leguminosae)
Unterfamilie: Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Gattung: Erbsen (Pisum)
Art: Erbse (P. sativum)

Die Erbse (Pisum sativum L.), auch Gartenerbse oder Speiseerbse, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae, Leguminosae), Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae).

Die Erbse stammt wahrscheinlich aus Kleinasien, und ist seit Jahrtausenden eine wichtige Nutzpflanze. Bei archäelogischen Ausgrabungen im Nahen Osten konnte Erbsen bis auf über 10.000 Jahre zurückdatiert werden und zählt somit zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit.

Die Erbse ist einjährig, krautig, selbstbefruchtend, die meisten Sorten sind Langtagpflanzen und die Erbse ist auch eine rankende Pflanze, die unter geeigneten Bedingungen bis zu 2 m hoch wachsen kann, wobei einige Sorten nicht einmal 50 cm hoch werden.

Die Sorten haben unterschiedliche Vegetationszeiten, diese werden meistens durch Wärmesummen charakterisiert.

Die grünen Hülsen, fälschlicherweise oft als "Schoten" bezeichnet, sind bis zu 10 cm lang und enthalten runde, 5 bis 7 mm große Samen, die getrocknet auch kantig sein können.

Die Erbse wird heute weltweit angebaut und sowohl frisch (roh oder als gekochtes Gemüse) als auch getrocknet verwendet. Zum Frischessen gibt es Sorten, bei denen man die ganzen jungen Hülsen als Gemüse isst, und solche, bei denen man die frischen Erbsen aus den Hülsen schälen muss. Getrocknete Erbsen werden als ganze Erbsen (mit Samenschale) oder als halbe Erbsen (wo die Samenschale entfernt ist) benutzt. Halbe Erbsen sind etwas teurer, werden aber viel schneller gar. Getrocknete Erbsen können grün oder gelb sein.

Es werden drei Sortengruppen unterschieden:

See also: Erbse, Art (Biologie), Fabales