Ernährungswissenschaft
Ernährungswissenschaft ist eine Naturwissenschaft, die zwischen den Fächern Medizin und Biochemie angesiedelt ist. Anders als das verwandte Fach Ökotrophologie untersucht die Ernährungswissenschaft mit naturwissenschaftlichen Methoden die Vorgänge bei der Verdauung und dem Energiestoffwechsel besonders des Menschen.
Ernährungswissenschaft soll nicht verwechselt werden mit Ernährungsberatung, wofür Diätassistenten zuständig sind oder mit Haushalts- und Ernährungswissenschaften, was als Ökotrophologie fungiert.
Im viersemestrigen Grundstudium werden naturwissenschaftliche Grundlagen wie Chemie und Physik vermittelt. Im Hauptstudium werden schließlich Fächer wie Biochemie, Klinische Ernährung und Pharmakologie behandelt. Das Berufsfeld der Ernährungswissenschaftler erstreckt sich über die biochemische Grundlagenforschung, z.B. in der Pharmaindustrie, bis zur angewandten Produktentwicklung in Lebensmittel- oder Chemiebetrieben.
In der Bundesrepublik Deutschland kann Ernährungswissenschaften an folgenden Hochschulen studiert werden:
- TU München
- Universität Hohenheim
- Universität Jena
- Universität Potsdam
- Universität Halle-Wittenberg
- Universität Bonn
An der TU München ist der Abschluss ein Bachelor, sonst ein Diplom (Stand: September 2004).
Siehe auch: Ernährung
