Ernst-Schneider-Preis

Der Ernst Schneider IHK Medienpreis wird von den Industrie- und Handelskammern Deutschlands jährlich an Autoren des Hörfunks, der Fernsehens und von Regionalzeitungen vergeben, die in allgemein verständlicher Weise wirtschaftliches Wissen und die Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge vermitteln und damit einen Beitrag zur Darstellung einer freiheitlichen und sozialen Wirtschaftsordnung leisten. Über die Preisvergabe entscheiden unabhängige Jurys, die aus jeweils drei Angehörigen der Medien und zwei Vertretern der Wirtschaft zusammengesetzt sind. Maßstab sind dabei die Relevanz des Themas, die Qualität der Information, die Allgemeinverständlichkeit und die Attraktivität der Darstellung.

Vergeben wurden die Preise seit 1971 zunächst im Wechsel für Rundfunk- und Fernsehproduktionen, ab 1990 parallel als Rundfunk- und Fernsehpreise. Der Preis für Regionalzeitungen kam 2002 hinzu.

Die Preise werden in folgenden Kategorien vergeben:

  1. Große Wirtschaftssendung (dotiert mit 10.000 Euro) je für Fernsehen und Hörfunk
  2. Kurzbeitrag (dotiert mit 5.000 Euro) je für Fernsehen und Rundfunk
  3. Talkshow (dotiert mit 5.000 Euro) für Fernsehen
  4. Wirtschaft in der Unterhaltung (dotiert mit 10.000 Euro) für Fernsehen oder Hörfunk
  5. Technik (dotiert mit 10.000 Euro) für Fernsehen oder Hörfunk
  6. Wirtschaft in der Regionalzeitung (dotiert mit 10.000 Euro) und Förderpreis (dotiert mit 5.000 Euro)
  7. Veranstalterpreis (seit 1994, undotiert)
  8. Schulfunk/Schulfernsehen (1977-1986)

Preisträger

See also: Ernst-Schneider-Preis, 1971, 1990, 2002, Armin Maiwald, Dieter Wedel, Fernsehen, Heinrich Breloer, Hörfunk, Industrie- und Handelskammer