Ernst von Wildenbruch

Ernst von Wildenbruch (* 3. Februar 1845 in Beirut, Libanon; † 15. Januar 1909 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und Diplomat.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sein Vater, der Genralkonsul Louis von Wildenbruch, war ein Sohn des Prinzen Louis Ferdinand von Preußen. Nach Aufenthalten in Athen und Konstantinopel ließ sich die Familie 1857 in Berlin nieder, wo Ernst von Wildenbruch das Französische Gymnasium besuchte. 1859 trat er in das königliche Kadettencorps ein, das er 1867 wieder verließ, um in Berlin von 1867 bis 1869 Rechtswissenschaften zu studieren. Von 1871 an war er Referendar am Apellationsgericht in Frankfurt an der Oder. 1876 wird er nach der zweiten Staatsprüfung Richter in Eberswalde. 1877 erhielt er eine Anstellung in der juristischen Abteilung des Auswärtigen Amtes in Berlin und wurde 1897 zum Geheimen Legationsrat befördert.

Im Jahr 1907 zog er nach Weimar in eine vom Architekten Paul Schultze-Naumburg entworfene Villa ('Haus Ithaka'). Seit 1885 war Wildenbruch mit Maria Karoline von Weber verheiratet, eine Enkelin des Komponisten Carl Maria von Weber. Zu seinem Oeuvre zählen zahlreiche Balladen, Dramen, Romane und Erzählungen. Sein Nachlaß befindet sich in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar und in der Stiftung Archiv der Akademie der Künste in Berlin, seine Bibliothek steht als Sonderbestand in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Er liegt begraben auf dem Historischen Friedhof in Weimar.

Werke (in Auswahl)

Literatur

Weblinks


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Personendaten
Wildenbruch, Ernst von
deutscher Schriftsteller und Diplomat
3. Februar 1845
Beirut, Libanon
15. Januar 1909
Berlin

See also: Ernst von Wildenbruch, 15. Januar, 1845, 1909, 3. Februar, Beirut, Berlin, Carl Maria von Weber, Eberswalde