Ernst Zermelo
Ernst Friedrich Ferdinand Zermelo (* 27. Juli 1871 in Berlin, † 21. Mai 1953 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Mathematiker.
Zermelo besuchte das Luisenstädtische Gymnasium in Berlin bis zum Abitur 1889. Er studierte Mathematik, Physik und Philosophie an den Universitäten von Berlin, Halle (Saale) und Freiburg. Er promovierte 1894 und wurde für seine Doktorarbeit von der Universität Berlin ausgezeichnet. Dort studierte er unter Max Planck Hydrodynamik. 1897 ging Zermelo nach Göttingen, damals das Weltzentrum der Mathematik.
1910 bekam Zermelo den Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Zürich, den er 1916 wieder aufgab. 1919 bewies er, dass endliche Spiele wie Schach (es gibt gewisse Spielabbruchbedingungen, so dass kein Schachspiel unendlich lange dauern kann) eine eindeutige Lösung besitzen. Das heißt entweder Weiß gewinnt oder Schwarz oder das Spiel endet remis. Dieses Ergebnis war eines der ersten in der Spieltheorie. Er arbeitete ab 1926 ehrenhalber in Freiburg im Breisgau, gab diese Arbeit als Protest gegen Hitler wieder auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg bezog er seine Position wieder bis 1946.
Weblinks
- http://www-history.mcs.st-andrews.ac.uk/history/References/Zermelo.html
- http://hrz.upb.de/~apeck1/zermelo/default.htm - Wissenschaftliche Biographie von Ernst Zermelo
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Zermelo, Ernst Friedrich Ferdinand |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | 27. Juli 1871 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 21. Mai 1953 |
| STERBEORT | Freiburg im Breisgau |
