Escholzmatt
| Wappen | |
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| 98px|Wappen von Escholzmatt
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Luzern |
| Bezirk: | Entlebuch |
| BFS-Nr.: | 1003 |
| PLZ: | 6182 |
| Koordinaten: | 46° 55' n. Br. 7° 56' ö. L. |
| Höhe: | 858 m ü. M. |
| Fläche: | 61.29 km² |
| Einwohner: | 3232 (31. Dezember 2003) |
| Website: | www.escholzmatt.ch |
| Karte | |
| 299px|Karte von Escholzmatt
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Escholzmatt ist eine Gemeinde im Amt Entlebuch des Kantons Luzern in der Schweiz. Es ist die flächenmässig zweitgrösste Gemeinde des Kantons.
| Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Escholzmatt ist mit 61,3 km2 flächenmässig die zweitgrösste Gemeinde im Kanton Luzern. Der südlichste Punkt der Gemeinde befindet sich auf der Schrattenfluh (2091 m ü.M.), der nördlichste beim Brüggschwändeli in der Nähe von Bramboden, der westlichste beim Weiler Dürrenbach an der Kantonsgrenze Luzern/Bern und der östlichste in der Lammschlucht.
Escholzmatt liegt an der der Wasserscheide zwischen Bern und Luzern. Es ist zwar wirtschaftlich eindeutig nach Luzern ausgerichtet, neigt sich auf der Südwestseite aber auch gegen die bernische Nachbarschaft.
Die Gemeinde zählt rund 3'300 Einwohner. Von den Erwerbstätigen arbeiten 40% in der Landwirtschaft, 34% in Gewerbebetrieben und 26% im Dienstleistungsbereich.
Geschichte
Die Besiedlung des Amt Entlebuchs erfolgte im Vergleich zu anderen Regionen verhältnismässig spät.
Die älteste urkundlich erhaltene Nennung des Ortsnamens als askolvismatten datiert auf das Jahr 1160.
Das Gemeindewappen zeigt einen Turm auf grünem Dreiberg mit flankierenden Kreuzen. Es erinnert an die ehemalige habsburgische Herrschaft und stützt sich auf eine Burgfeste, entweder auf dem Hinderchnubel oder in Wiggen. Die Kreuze stellen den Bezug zu den Deutschrittern von Sumiswald her.
Seit der Schlacht bei Sempach im Jahre 1386 leisteten die Männer von Escholzmatt zusammen mit den anderen Entlebuchern immer wieder Kriegsdienste zugunsten der Stadt Luzern. Normalerweise waren die Entlebucher treue Untertanen.
Als nach dem Ende des 30-jährigen Krieges die Wirtschaft einbrach, wehrten sich Entlebuchern gegen die strenge städtische Herrschaft. In diesem Bauernkrieg von 1653 war der Escholzmatter Christian Schybi der militärische Führer. Da der Aufstand im Entlebuch und Emmental kläglich scheiterte bezahlte Schybi seine Führungsrolle mit der Hinrichtung. Ein Denkmal auf dem Dorfplatz hält das Andenken an Christian Schybi und Hans Emmenegger, einen seinen Mitstreiter, wach.
Ein weiteres Denkmal, das genau auf der Wasserscheide zwischen Kleiner und Grosser Emme liegt, erinnert an Franz Joseph Stalder (1757 - 1833), einen ehemaligen Pfarrer von Escholzmatt, der als eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Schweizer Kulturgeschichte und als Begründer der deutschschweizerischen Dialektologie gilt.
Sehenswürdigkeiten
Das Dorf Escholzmatt ist als Ortsbild von nationaler Bedeutung eingestuft. Besonders erwähnenswert sind die grosse neugotische Pfarrkirche St. Jakob und das Mettlenquartier. Siehe auch die unter "Geschichte" erwähnten Denkmäler.
Weblinks
thumb|600px|left|Panorama von Escholzmatt
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