Esquel
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Die Gründung der Stadt ist mit der Einwanderung der Waliser in Chubut (1865) eng verbunden. Sie wurde am 25. Februar (1906) als Vergrößerung der Siedlung Colonia 16 de Octubre, heute Trevelin, das auf walisisch (Tre = Mühle und Velin = Dorf) Dorf der Mühle bedeutet, errichtet.
Die wichtigste Stadt der Region an den Anden, liegt am Ufer des Flusses und Tales Esquel, umgeben von den Hügeln La Zeta, La Cruz, Cerro 21 und des Berges La Hoya, auch bekannt als Skiort mit selbigen Namen, mit hervorragendem Schnee in Qualität und Quantität, der sich von Juli bis Mitte des Frühlings hinzieht. Bekannt sind auch die Wild- und Fischressourcen.
Eine andere wichtige touristische Attraktion der Stadt ist die weltwichtigste Schmalspurbahn in 750 mm Breite, die mit regulär laufenden Dampflokomotiven deutscher (Henschel&Sohn GmbH - Cassel) und amerikanischer (The Baldwin Lokomotive Works - Philadelphia) sowie belgischer (Societe Anonyme Ateliers de Construction de et a Famillieureux ) Waggons seit 1922 bis dato (2005) 2 bis 3 mal wöchentlich für touristische Zwecke fahren; und zwar zwischen Esquel - Nahuel Pan und El Maiten - Leleque Museum. Die Bahn wird örtlich "La Trochita" und im Englischen "The Old Patagonian Express" nach dem gleichnamigen Buch von Paul Theroux genannt. Seit 1922 werden die Heizkessel der Loks mit schwerem Petroleum geheizt und in den Werkhallen von El Maiten gepflegt, und mit nach den ursprünglichen Plänen gefertigten Ersatzteilen repariert.
Esquel ist die nächstgelegene Stadt des 70 km entfernten National Park "Los Alerces" und konnte nach offiziellen Angaben von 2001 mit 30.000 Einwohnern den größten Wachstum der Region verzeichnen.
