Essener Credit-Anstalt

Die Essener Credit-Anstalt AG mit Hauptsitz in Essen war eine Bank, die während des Kaiserreichs und der Weimarer Republik führend in der Finanzierung der Expansion der Schwerindustrie im Ruhrgebiet war.

Sie besaß Filialen in Ahlen, Bochum, Bottrop, Buer, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Duisburg-Hamborn, Emmerich, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hagen, Hattingen, Hemer, Herne, Iserlohn, Köln, Krefeld, Lüdenscheid, Menden, Mülheim, Oberhausen, Recklinghausen, Wanne-Eickel, Wesel und Witten.

Geschichte

Die Essener Credit-Anstalt entstand 1871 aus dem Zusammenschluss mehrerer kleiner Privatbanken aus Essen, Berlin und Barmen unter der Führung von Ludwig von Born und Friedrich Grillo. Die erste Filiale außerhalb von Essen war eine Agentur in Gelsenkirchen, die 1887 eröffnet wurde. In den folgenden Jahren eröffnete die Bank Filialen in Dortmund (1894), Bochum (1896), Herne (1898) und Velbert (1898 bis 1905). Durch Beteiligungen an den Bankhäusern C. Basse in Lüdenscheid und Ernst Osthaus in Hagen wurde die Bank auch südlich der Ruhr tätig.

Die Essener Credit-Anstalt übernahm

Im Jahre 1922 wurden die Bankhäuser C. Basse in Lüdenscheid, J.H. Hölling in Gelsenkirchen-Buer, und Ernst Osthaus in Hagen, an denen die Essener Credit-Anstalt beteiligt war, in Filialen umgewandelt. 1925 ging die Essener Credit-Anstalt in der Deutschen Bank auf.

Literatur

See also: Essener Credit-Anstalt, 1871, 1902, 1903, 1905, 1906, 1909, 1912, 1918, 1920