Essequibo
Der Essequibo ist mit 700 km länge der größte Fluss der Republik Guyana (Südamerika). Er entspringt in den Acarai Mountains an der Grenze zu Brasilien und mündet bei Bartica in einem weiten Delta in den Atlantischen Ozean. Durch zahlreiche Wasserfälle und Katarakte ist der Fluss nur bedingt und abschnittsweise schiffbar. In den letzten Jahren ist der Essequibo durch die Goldgewinnung an seinem Flusslauf und an seinen Nebenflüssen beträchtlichen Umweltbelastungen ausgesetzt. Sein Nebenfluss Potaro bildet den 247 m hohen Kaieteur-Wasserfall.
1908 unternahm der deutsche Biologe Carl Eigenmann eine Expedition entlang des Essequibo und seines Nebenflusses Potaro und dokumentierte 336 hier vorkommende Fischarten.
