Ethan und Joel Coen
Die Brüder Joel (* 29. November 1954 in Minneapolis, Minnesota, USA) und Ethan Coen (* 21. September 1957 in Minneapolis, Minnesota, USA) sind Regisseure, Produzenten und Drehbuchautoren und machten erstmals 1984 mit dem Film Noir "Blood Simple" auf dem US-amerikanischen Sundance Film Festival von sich reden. Seither etablierten sie sich als schräge Geschichtenerzähler abseits des Hollywood-Mainstreams.
Wenn sie als Cutter ihrer Filme arbeiten, benutzen sie den Namen Roderick Jaynes als Pseudonym.
Ihre Filme loten die Abgründe der menschlichen Existenz aus, mal auf äußerst komische, mal auf bitterböse Weise. Dabei faszinieren nicht nur die gewitzten Geschichten, sie sind zugleich perfekte Handwerker mit unvergleichlichem Stilgefühl und makellosen Bildkompositionen.
Ethan Coen veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten zunächst in Magazinen wie The New Yorker, Playboy, und Vanity Fair, später in dem Erzählband The Gates of Eden (dt. Falltür ins Paradies).
Filmografie
- 1984 Blood Simple
- 1987 Raising Arizona
- 1990 Miller's Crossing
- 1991 Barton Fink
- 1994 The Hudsucker Proxy - Der große Sprung
- 1996 Fargo
- 1998 The Big Lebowski
- 2000 O Brother, Where Art Thou?
- 2001 The Man Who Wasn't There
- 2003 Intolerable Cruelty - Ein (un)möglicher Härtefall
- 2004 The Ladykillers
Weblinks
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